Unterwegs in Südwestfalen
Im Rahmen unseres Burgenprojekts ging es Ende März zu einigen der letzten Wallburgen, die im Zuge des Projekts untersucht werden sollen. Ziel war dieses Mal das Sauer-/Siegerland, wo wir uns für insgesamt drei Tage einquartierten. Die Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie unterstützte uns dankenswerterweise an allen drei Tagen.
Sauerland – ein schönes Reiseziel, dachten wir zumindest, bis wir vor Ort den ersten Schnee liegen sahen. Für Arbeiten im Gelände hatten wir uns Ende März nicht unbedingt das günstigste Wetter ausgesucht. Im weiteren Verlauf des Tages wechselten sich im Minutentakt Schnee, Hagel, kräftiger Sonnenschein und teils heftige Regenschauer ab. Der morgendliche Schnee relativierte sich damit schnell.
Am Montag stand zunächst die Wallburg Kirchilpe auf dem Programm. Die Anlage liegt halbkreisförmig im Hang des Ilpebaches und ist im Gelände noch gut nachvollziehbar. Gerade hier wurde deutlich, wie stark topographische Gegebenheiten die Anlage solcher Befestigungen bestimmen.
Im Anschluss beendeten wir den Arbeitstag früher als geplant und quartierten uns in einem Hotel in Saalhausen ein. Der Ort erwies sich als passender Ausgangspunkt: ein kleiner Kurort mit Fachwerkhäusern, großzügigem Park und unser Hotel fiel zudem durch eine eigene Bierproduktion auf – ein Detail, über das wir uns am ersten (und nicht weniger am zweiten) Abend durchaus freuten.